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DR. PHIL. GÜNTHER SCHWARZ

JESUSFORSCHER, ARAMAIST UND THEOLOGE

Wiederherstellung des geistigen Vermächtnisses Jesu

Kurzbiographie

Werke

Dr. Günther Schwarz war ein Jesusforscher, Aramaist und Theologe. Einen Großteil seines Lebens widmete er der Erforschung der wirklichen Lehre Jesu. Dabei ging er davon aus, dass diese in unseren Bibeln nur noch stark entstellt enthalten ist. Er versuchte die wirklichen Worte Jesu über das Aramäische, der Alltags- und Lehrsprache Jesu, wiederherzustellen. Günther Schwarz wurde am 28.02.1928 in Hamburg geboren und lebte zuletzt mehr als 20 Jahre in Wagenfeld (zwischen Bremen und Osnabrück). Er starb am 09.07.2009.

 

Nach dem Schulbesuch in Mecklenburg (1934-1936) und Berlin (1936-1942) begann er in Berlin eine Lehre als Maschinenschlosser in zwei AEG-Fabriken. 1944 wurde er zur Kriegsmarine nach Gotenhafen (Gdingen) eingezogen und legte dort noch vor Kriegsende seine Gesellenprüfung ab. Nach kurzer Kriegsgefangenschaft lebte er ein Jahr lang bei Verwandten in Hamburg. Anschließend kehrte er nach Berlin zurück, arbeitete im Ostsektor der Stadt in einer der AEG-Fabriken, in der er seine Lehre absolviert hatte, und dann in den verschiedensten Berufen in Magdeburg, Erfurt, Gotha, Strausberg (bei Berlin), Stendal, Kirburg (Westerwald) und Bacharach. Danach lebte und arbeitete er wieder in Hamburg. Im Konstruktionsbüro einer Maschinenfabrik bildete er Lehrlinge aus und kam dabei auch mit ihren persönlichen Problemen in Berührung. Das bewog ihn schließlich, ganz in die seelsorgerische Tätigkeit einzutreten, die er in den Jahren zuvor schon als Hobby betrieben hatte.

 

Seine jahrelange intensive Beschäftigung mit der Bibel und sein autodidaktisches Studium des neutestamentlichen Griechisch führten Günther Schwarz über den zweiten Bildungsweg zum Studium der evangelischen Theologie. Von 1964 bis 1968 studierte er evangelische Theologie an der theologischen Akademie in Hermannsburg-Celle. Ab 1966 begann er mit dem Selbststudium des Aramäischen, der Alltags- und Lehrsprache Jesu, parallel zu seinen beruflichen Pflichten als Pastor im Bereich der Hannoverschen Landeskirche. Günther Schwarz war bis zu seinem Ruhestand im Mai 1988 in drei verschiedenen Pfarrstellen tätig, 1968-1971 in Elze-Bennemühlen (bei Hannover), 1971-1977 in Estebrügge (bei Buxtehude) und 1977-1988 in St. Hülfe-Wetschen (bei Diepholz).

 

Ab 1984 begann Günther Schwarz mit seinen Selbststudien des Altsyrischen, der dritten für seine Forschungsarbeit bedeutsamen Sprache. Erst 1986 im Alter von 58 Jahren verfasste Günther Schwarz seine Doktorarbeit an der Universität Osnabrück über das Thema „Jesus – ‚der Menschensohn‘. Aramaistische Untersuchungen zu den synoptischen Menschensohnworten Jesu“; 1987 erhielt er dafür den Doktorgrad. Eine ihm in Aussicht gestellte Dozentur für Aramaistik lehnte er ab, um seine weitere Forschungsarbeit nicht zu gefährden.

 

Günther Schwarz war verheiratet und hatte drei Kinder, einen Sohn und zwei Töchter.

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